Deutsche Bank stimmt informellen Fusionsgesprächen zu

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11. März 2019
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J. Strasburg, B. Pancevski und P. Kowsmann

Die Top-Führungskräfte der Deutschen Bank haben sich bereit erklärt, mit der Commerzbank Gespräche über eine mögliche Fusion zu führen, heißt es von mit den Vorgängen vertrauten Personen aus dem Umfeld der Banken. Hintergrund sei die Prüfung von strategischen Optionen, aufgrund der anhaltend schwachen Entwicklung und der deutlichen Aktienkursverluste, heißt es weiter.

Die informellen Gespräche spiegelten die zunehmende Bereitschaft des Vorstands der Deutschen Bank wider, sich an einer möglichen Fusion zu beteiligen, obwohl die Führungskräfte in dieser Woche weiterhin einen solchen Schritt als lediglich eine Option bezeichneten, sagten einige der Personen. Verstärkter Druck auf die Banken durch deutsche Regierungsbeamte, ihre schwache Entwicklung anzugehen und genauer zu prüfen, wie eine Fusion aussehen könnte, sei ebenfalls in die jüngsten Diskussionen eingeflossen, hieß es weiter.

Über die Zustimmung des Vorstands der Deutschen Bank zu Gesprächen hatte zuvor die Welt am Sonntag berichtet. Eine Person aus dem Umfeld der Deutschen Bank sagte, die Vereinbarung sei bereits in der zweiten Februarhälfte getroffen worden. (DJN)

 

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